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22/06/2026
Klinikum bereitet Angebot zum Lungenkrebsscreening vor

Lungenkrebs-Früherkennung im Schwarzwald-Baar Klinikum

Villingen-Schwenningen/Donaueschingen. Das Lungenkrebs-Screening für Menschen mit starkem Zigarettenkonsum ist seit April 2026 eine neue Früherkennungsleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Im Rahmen einer strahlungsarmen Computertomographie-Untersuchung der Lungenflügel können Veränderungen in der Lunge bereits frühzeitig erkannt und somit besser behandelt werden. Das Schwarzwald-Baar Klinikum bereitet sich aktuell darauf vor, diese Untersuchung zukünftig anzubieten.


„Je eher Lungenkrebs entdeckt wird, also möglichst im Anfangsstadium, desto besser sind die Heilungschancen für die Patienten“, erklärt Prof. Dr. med. Christian Stremmel, Direktor der Abteilung für Thoraxchirurgie im Lungenzentrum und Leiter des Lungenkrebszentrums am Schwarzwald-Baar Klinikum, die Bedeutung der Früherkennungsmaßnahme.

Die Vorsorgeuntersuchung ist für die Personen gedacht, die zur sogenannten Risikogruppe gehören: Menschen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren, die aktuell rauchen oder vor weniger als zehn Jahren damit aufgehört haben und die mindestens 25 Jahre lang geraucht haben.

Darüber hinaus spielt die Menge des Zigarettenkonsums eine wichtige Rolle – mindestens 15 „Packungsjahre“ gelten als Merkmal. Diese errechnen sich aus der Gesamtdauer des Rauchens in Jahren mal die durchschnittliche Anzahl der gerauchten Zigarettenpackungen am Tag. Also wenn beispielsweise jemand 30 Jahre lang eine Packung Zigaretten am Tag geraucht hat, ergeben sich 30 Packungsjahre. Außerdem muss die letzte Computertomographie-Untersuchung des Oberkörpers mindestens zwölf Monate zurückliegen, und es sollte keine bekannte schwere Vorerkrankung – insbesondere keine Lungenkrebserkrankung – vorliegen.

Wer zur Risikogruppe gehört und Interesse daran hat, zukünftig am Lungenkrebsscreening teilzunehmen, kann sich per E-Mail im Schwarzwald-Baar Klinikum melden: Einfach eine E-Mail schreiben an  lungenkrebsscreening@sbk-vs.de.

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