Kreuzbandriss

Eine Spontanheilung ist nicht möglich

Prof. Dr. med. Guido Wanner
Direktor der Klinik
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Schwerpunkt: Spezielle Unfallchirurgie
Facharzt für Chirurgie
Europäische Facharztbezeichnung Unfallchirurgie (EBSQ Trauma)
Klinische Notfallmedizin (SGNOR)
Interventionelle Schmerztherapie (SSIPM)

Tel.: +49 771 88-5331
Fax: +49 771 88-952309
E-Mail: guido.wanner@sbk-vs.de

In unserer Klinik werden akut traumatisierte Kniegelenksverletzungen sowie die Unfallfolgen von Kniegelenksverletzungen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit minimalinvasiven endoskopischen Techniken versorgt. Hierzu gehören die akute Knorpeltherapie, die Meniskusrefixation und Kreuzbandersatzplastiken.

Das vordere und das hintere Kreuzband stabilisieren das Kniegelenk. Ein Riss führt zu einem instabilen Kniegelenk. Unbehandelt kann die Verletzung auf Dauer zu einer Kniearthrose führen. Da es keine Spontanheilung eines Kreuzbandrisses gibt, muss das Knie mit einer Kreuzbandersatzplastik dauerhaft stabilisiert werden.

Therapie von Kreuzbandrissen

Bei der Kreuzbandersatzoperation wird das vordere Kreuzband durch körpereigenes Sehnenmaterial ersetzt. Zahlreiche vergleichende Studien belegen, dass mit körpereigenem Sehnenmaterial die besten Resultate erzielt werden. Die Operation nehmen wir in minimalinvasiver Technik arthroskopisch kontrolliert vor. Die entnommene Sehne, in der Regel die Semitendinosussehne, wird als vierfach Transplantat in Doppelloupe-Technik eingepflanzt. So werden die stabilisierenden mechanischen Bandanteile im Bereich der vorderen und hinteren Sehnenanteile imitiert. Hierdurch lässt sich eine optimale Kniestabilität im gesamten Bewegungsablauf erzielen. Die Fixation erfolgt in der Regel mit resorbierbaren Materialien. Eventuelle Begleitverletzungen, wie Meniskusabrisse werden ebenfalls mit minimalinvasiven Techniken therapiert und refixiert.

Der Eingriff wird in kurzstationärer Behandlung vorgenommen. Die Vollbelastung ohne Gehstützen ist in der Regel nach zwei Wochen möglich. Bis zur endgültigen Einheilung des Transplantates wird sechs Wochen lang eine Spezialorthese getragen. Mit Schwimmen, Radfahren und Nordic Walking kann bereits nach vier bis sechs Wochen begonnen werden. Wann eine Wiederaufnahme von Leistungssport möglich ist, hängt von der Sportart und der Belastungsintensität ab und sollte individuell mit dem Arzt besprochen werden.

Kontakt

Schwarzwald-Baar Klinikum
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Abteilung Orthopädie
Prof. Dr. med.
Guido Wanner
Sonnhaldenstr. 2
78166 Donaueschingen

Sekretariat
Christine Fiedler
Tel.: +49 771 885331
Fax: +49 771 88-952309
E-Mail: christine.fiedler@sbk-vs.de

Spezialambulanz für Hüft- und Kniegelenkschirurgie
Ltd. Arzt Dr. med. Ladislav Plesak
Dr. med. Ralf Hage
Mittwoch:
9.00 - 12.30 Uhr

Privatambulanz
Dr. med. Ladislav Plesak
Montag:
10.30 - 12.00 Uhr

Terminvereinbarung über
Tel.: +49 771 88-5331 oder 88-5332
Fax: +49 771 88-952309
E-Mail: ort@sbk-vs.de