Brustkrebs

Heute ist das organerhaltende Vorgehen das Routineverfahren

Prof. Dr. med. Wolfgang Zieger
Direktor der Klinik
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkt: gynäkologische Onkologie, Geburtshilfe und Pränatalmedizin,
minimalinvasive Chirurgie (MIC II), onkoplastische Mammachirurgie (Brustoperateur), Urogynäkologie 

Tel.: +49 7721 93-3101
Fax: +49 7721 93-93109
E-Mail: fra@sbk-vs.de

Brustkrebs ist der häufigste Tumor bei Frauen. Durch die Inanspruchnahme und Durchführung der Vorsorgeuntersuchung sowie durch Selbstuntersuchung (Abtasten der Brust) werden 80 Prozent der Tumoren in frühen Stadien diagnostiziert. Seltene und späte Symptome der Erkrankung sind Schmerzen sowie Einziehungen und/oder Entzündungsreaktionen der Haut bzw. der Brustwarze.

Therapie

Informationen zur Radiotherapie


Therapie nach brusterhaltender Operation

Die Kombination aus brusterhaltender Operation und Strahlentherapie erzielt gleichwertige Ergebnisse wie die früher immer durchgeführte Brustamputation. Daher ist sie heute das Routineverfahren für die meisten Patientinnen. Um einen lokalen Tumorrückfall zu vermeiden, kann auf die Bestrahlung der gesamten Brust und – in Risikosituationen – auch der Lymphabflusswege nicht verzichtet werden. Zudem trägt die Bestrahlung zur Verbesserung des Überlebens bei. Teilbrustbestrahlungen (unter anderem auch Afterloading) stellen derzeit kein routinemäßiges Verfahren dar.


Therapie nach Brustamputation (Mastektomie)
Unabhängig von der medikamentösen Behandlung ist bei einem Teil der Patientinnen auch nach Brustamputation eine Bestrahlung erforderlich, um das lokale Rückfallrisiko zu senken und die Heilungschancen zu erhöhen. Die früher oft geäußerte Sorge, dass gesunde Strukturen (beispielsweise das Herz) dabei geschädigt würden und sich somit der Nutzen der Bestrahlung relativieren würde, ist aufgrund der heute angewandten Strahlentherapietechniken nicht mehr so relevant. Wichtig bleibt jedoch, dass trotz moderner operativer Methoden im Falle eines Wiederaufbaues der Brust vor Bestrahlung das kosmetische Ergebnis durch die Radiotherapie nachteilig beeinflusst werden kann.

Die Bestrahlung wird etwa vier bis sechs Wochen nach der Operation oder, falls eine Chemotherapie notwendig ist, drei bis vier Wochen nach Ende dieser Chemotherapie beginnen können. Sie wird täglich (fünfmal die Woche) durchgeführt, dauert etwa fünf bis fünzehn Minuten und nimmt - je nach Indikationsstellung - etwa drei bis sieben Wochen in Anspruch. Verwendung finden alle relevanten modernen Planungs- und Bestrahlungstechniken (3D-konformal, IMRT, VMAT, Afterloading).

Die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie ist Partner des hiesigen  Brustzentrums am Schwarzwald-Baar Klinikum und Kooperationspartner des Brustzentrums Neckar/Donau. 

Kontakt

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Prof. Dr. med.
Wolfgang Zieger
Kliniken Villingen-Schwenningen
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78052 Villingen-Schwenningen

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Villingen-Schwenningen
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