Gutartige Prostatavergrößerung (Benignes Prostatasyndrom)

Die Hälfte aller Männer im Alter über 60 Jahre ist betroffen

Prof. Dr. med. Alexander Lampel
Direktor der Klinik für Urologie und Kinderurologie
Facharzt für Urologie
Schwerpunkt: medikamentöse Tumortherapie, Andrologie

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Die gutartige Prostatavergrößerung ist eine der häufigsten urologischen Erkrankungen bei Männern: Bei 50 Prozent aller Männer im Alter über 60 kann eine Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata) festgestellt werden. Aufgrund dieser Häufigkeit wird sie auch als Volkskrankheit bezeichnet.

Versagt die konservative Therapie mit Medikamenten, ist in den meisten Fällen eine Operation unumgänglich. Die modernen Operationsverfahren ermöglichen auch noch im höheren Alter einen risikoarmen Eingriff mit einem kurzen stationären Aufenthalt.

Krankheitsbild

Anzeichen einer Prostatavergrößerung ist meistens eine Abschwächung des Harnstrahles verbunden mit der Schwierigkeit, die Harnblase vollständig zu entleeren. Neben diesen sogenannten obstruktiven Miktionsbeschwerden finden sich Symptome wie verstärkter Harndrang – eventuell mit unwillkürlichem Urinabgang vor Erreichen der Toilette – und häufiger nächtlicher Harndrang.

Diagnose und Therapie

Zur Diagnosestellung erfragt der Arzt zunächst, welche Beschwerden aufgetreten sind. Anschließend werden mit Hilfe der körperlichen Untersuchung, einer Harnstrahlmessung (Uroflow) und einer Ultraschalluntersuchung genauere Angaben über das Ausmaß der Flussbehinderung durch die Prostatavergrößerung gewonnen.

Zur weiteren Diagnostik gehören eine Tastuntersuchung der Prostata und eine Blutuntersuchung zur Bestimmung des sogenannten Prostata Spezifischen Antigens (PSA).

Das am häufigsten angewendete operative Verfahren ist der Eingriff durch die Harnröhre (transurethraler Eingriff): Dabei wird die Prostata, ohne Schnitt und von außen, mit Hilfe einer feinen Schlinge verkleinert. Bei Patienten, die auf die regelmäßige Einnahme von blutgerinnungshemmenden Medikamenten angewiesen sind, besteht auch die Möglichkeit,  das Prostatagewebe mit Hilfe eines Lasers zu verdampfen. Diese beiden Methoden sind sehr schonend. Ein Harnblasenkatheter muss nur für kurze Zeit gelegt werden, der Patient kann nach einem kurzen stationären Aufenthalt nach Hause entlassen werden.

Bei sehr stark vergrößerten Drüsen werden ein Unterbauchschnitt und eine offene Prostataausschälung nötig.

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