Konventionelles Röntgen

Aufnahmen mit Hilfe von Röntgenstrahlen sind oft unersetzlich

Prof. Dr. med. Ulrich Fink
Direktor des Instituts
Arzt für Radiologie / Fachkunde Nuklearmedizin / Fachkunde für Strahlentherapie inkl. Beschleuniger, DEGIR Ausbilder für Interventionelle Radiologie (Module A,C), Qualifikation in Interventioneller Radiologie der DEGIR Stufe II (Module A,B,C)

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Als konventionelle Röntgendiagnostik werden Aufnahmen mittels Röntgenstrahlen bezeichnet, die zu untersuchende Region wird dabei auf Röntgenfilmen fotografiert. Zur Darstellung von Hohlorganen wie Magen, Darm, Niere und Blase wird ein Kontrastmittel verabreicht. Dieses wird entweder getrunken oder in eine Vene gespritzt. Selten bekommt es der Patient auch wie einen Einlauf.

 

    
Röntgenbild einer Hand      Röntgenaufnahme Thorax

Was muss ich vor der Untersuchung beachten?

Grundsätzlich müssen Sie sich auf Röntgenaufnahmen nicht speziell vorbereiten. Vor Untersuchungen des Magens sollten Sie allerdings zwölf Stunden nicht essen und trinken. Die Untersuchung des Dickdarms im Doppelkontrast bedarf einer besonderen Vorbereitung, die Ihnen bei der Anmeldung und im Aufklärungsgespräch erläutert wird. Bei bestimmten Röntgenuntersuchungen ist die Gabe von jodhaltigem Kontrastmittel notwendig. Bestehen bei Ihnen Erkrankungen der Nieren, der Schilddrüse, der Bauchspeicheldrüse oder Allergien, teilen Sie uns dies bitte unbedingt vor der Untersuchung mit. Erkundigen Sie sich eventuell bei Ihrem Hausarzt. Für den untersuchenden Arzt ist es wichtig zu wissen, ob Sie an einer entsprechenden Erkrankung leiden, damit er gemeinsam mit Ihnen entsprechende vorbeugende oder nachsorgende Maßnahmen ergreifen kann. Ist eine Schwangerschaft nicht sicher auszuschließen, sollte die Röntgenuntersuchung, sofern möglich, verschoben werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Konventionelle Röntgenuntersuchungen von Knochen, Kopf oder Lunge sind überwiegend standardisiert. Das heißt, je nach des zu untersuchenden Körperteils und der Fragestellung wird die entsprechende Körperregion in eine festgelegte Position gelagert. Gegebenenfalls wird man Sie bitten, für den Aufnahmezeitraum die Luft anzuhalten und nicht zu wackeln.

Für die Darstellung von Nieren und Gallenwegen wird, nach einer ersten Aufnahme (Leeraufnahme),  Kontrastmittel über eine Vene gespritzt. In zeitlich vorgegebenen Abständen werden dann Aufnahmen erstellt, die eine Beurteilung des jeweiligen Organs ermöglichen.

Für die Darstellung des Magens müssen Sie das Röntgenkontrastmittel trinken. Nach ersten Übersichtsaufnahmen bekommen Sie eine Art Brausepulver, das den Magen erweitert. So können die anatomischen Strukturen besser beurteilt werden.

Zur Darstellung des Dickdarms in Doppelkontrasttechnik wird ein kurzes, weiches Rohr in den Darm eingeführt, über welches Kontrastmittel gegeben werden kann. Nach dem Einlaufen des Kontrastmittels wird Luft eingefüllt. Nun können die Strukturen des Darms beurteilt werden.

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